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Satzung

Satzung der DGHT

Neufassung der Satzung der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V., beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 06.09.2009 in Karlsruhe, zuletzt geändert auf der Mitgliederversammlung am 04.10.2014 in Bonn.

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
(1) Der Verein führt den Namen „Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT)“ Er trägt den Zusatz „e.V.“. Im Folgenden wird der Verein als „Gesellschaft“ bezeichnet.
(2) Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Mannheim.
(3) Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.

§ 2 Der Zweck des Vereins
(1) Zweck der Gesellschaft sind Pflege und Förderung der Herpetologie und Terrarienkunde.
(2) Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
a) Einsatz für den Schutz der Amphibien und Reptilien und ihrer Lebensstätten sowie für eine optimale Pflege und Vermehrung von Amphibien und Reptilien;
b) Ausrichtung und Durchführung wissenschaftlicher und allgemeinbildender Fachtagungen und Kongresse, Ausstellungen und Exkursionen;
c) Unterstützung von Forschungsvorhaben;
d) Förderung der Jugend;
e) Herausgabe wissenschaftlicher und allgemeinbildender Fachzeitschriften für Herpetologie und Terrarienkunde;
f) Unterstützung von Behörden und Verwaltungen bei der sachgerechten Umsetzung von Rechtsvorschriften des Natur-, Tier- und Artenschutzes.
(3) Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(4) Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(5) Bei Auflösung der Gesellschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Gesellschaft an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für den Schutz bedrohter Amphibien oder Reptilien.

§ 3 Vergütungen für die Vereinstätigkeit
(1) Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
(2) Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.
(3) Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs. (2) trifft das Präsidium. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
(4) Das Präsidium ist ermächtigt, Tätigkeiten für die Gesellschaft gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage der Gesellschaft.
(5) Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter der Gesellschaft einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für die Gesellschaft entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto und Telefonkosten.
(6) Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von drei Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
(7) Vom Präsidium können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Mitglied der Gesellschaft können natürliche Personen, juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts und nicht rechtsfähige Personengemeinschaften werden.
(2) Der Aufnahmeantrag ist schriftlich, fernschriftlich oder per E-Mail an die Geschäftsstelle der Gesellschaft zu richten. Über den Aufnahmeantrag entscheidet das Präsidium. Der Antragsteller gilt als aufgenommen, sofern der Aufnahmeantrag nicht durch das Präsidium mit einfacher Stimmenmehrheit innerhalb von drei Monaten nach dessen Zugang begründet abgelehnt wird.
(3) Gegen den ablehnenden Bescheid des Präsidiums kann der Antragsteller Beschwerde erheben. Die Beschwerde ist innerhalb eines Monats ab Zugang des ablehnenden Bescheids schriftlich beim Präsidium einzulegen. Über die Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung endgültig.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft erlischt:
a) mit dem Tod des Mitglieds;
b) mit dem Erlöschen der juristischen Person oder nicht rechtsfähigen Personengemeinschaft;
c) durch freiwilligen Austritt;
d) durch Streichung von der Mitgliederliste;
e) durch Ausschluss aus der Gesellschaft.
(2) Das Erlöschen der Mitgliedschaft führt zum Verlust aller von dem betroffenen Mitglied bekleideten Vereinsämter. Ausgeschlossene, gestrichene oder austretende Mitglieder verlieren alle Ansprüche an die Gesellschaft; für das laufende Geschäftsjahr bereits gezahlte Beiträge werden nicht erstattet.
(3) Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber der Geschäftsstelle. Geht die Erklärung nach dem 31. Oktober eines Jahres ein, bleibt das Mitglied für das folgende Kalenderjahr zur Zahlung des vollen Mitgliedsbeitrags verpflichtet. Anderenfalls endet die Beitragspflicht zum Ende des Jahres, in welchem der Austritt erklärt wird.
(4) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Präsidiums von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung seines Mitgliedsbeitrags in Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens ein Monat verstrichen ist, mit dieser Mahnung die Streichung angedroht wurde und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied unverzüglich mittels eingeschriebenen Briefes mitzuteilen. Die Verpflichtung des Mitglieds zur Zahlung des Beitrags und der Erfüllung anderer Forderungen bleibt von der Streichung unberührt.
(5) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Präsidiums aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden, wenn es dem Zweck und den Zielen der Gesellschaft zuwiderhandelt, insbesondere in grober Weise gegen Interessen der Gesellschaft verstößt, eine ehrenrührige Handlung begeht, seine Treuepflicht verletzt oder durch sein Verhalten das Ansehen der Gesellschaft in der Öffentlichkeit gefährdet. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Präsidium oder schriftlich zu rechtfertigen. Eine schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Sitzung des Präsidiums zu verlesen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied unverzüglich mittels eingeschriebenen Briefes bekanntzumachen. Mit dem Beginn des Ausschlussverfahrens ruhen alle Funktionen des Mitglieds in der Gesellschaft.
(6) Vereinsstrafen wegen eines Verhaltens, das nach § 5 Abs. (5) zum Ausschluss aus der Gesellschaft führen kann, sind ferner:
a) die Verwarnung;
b) der zeitweilige oder dauerhafte Verlust eines Vereinsamts;
c) das zeitweilige Ruhen der Mitgliedschaftsrechte;
d) das zeitweilige oder dauerhafte Verbot der Nutzung von Einrichtungen oder der Teilnahme an Veranstaltungen der Gesellschaft;
e) die zeitweilige oder dauerhafte Nichtwählbarkeit.
Diese Vereinsstrafen können einzeln oder kumulativ verhängt werden. Die sich aus dieser Satzung ergebenden Mitgliedspflichten bleiben bei Verhängung einer Vereinsstrafe bestehen.
(7) Schließt das Präsidium ein Mitglied aus oder verhängt es eine andere Vereinsstrafe, steht dem Mitglied das Recht der Berufung an den Ehrenrat zu. Die Berufung hat aufschiebende Wirkung, der sofortige Vollzug ist auf solche Fälle beschränkt, in denen besondere Umstände es rechtfertigen. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Beschlusses schriftlich beim Präsidium eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat das Präsidium seine Akten unverzüglich an den Ehrenrat weiterzuleiten. Der Ehrenrat entscheidet innerhalb von drei Monaten ab Zugang der Akten endgültig über den Ausschluss oder die Verhängung einer anderen Vereinsstrafe. Geschieht das nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen bzw. die Vereinsstrafe als nicht verhängt. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss oder die Vereinsstrafe keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss bzw. der Vereinsstrafe mit der Folge, dass die Mitgliedschaft im Falle eines Ausschließungsbeschlusses als beendet gilt.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
(1) Die Mitglieder haben das Recht, an allen öffentlichen Veranstaltungen der Gesellschaft teilzunehmen, gegebenenfalls nach Entrichtung der hiermit verbundenen Tagungsbeiträge.
(2) Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrags und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung in der Finanzordnung bestimmt.
(3) Die Mitglieder haben die Pflicht, die Gesellschaft und ihre Ziele zu fördern und die Satzung einzuhalten. Jedes Mitglied verpflichtet sich zur tiergerechten Haltung seiner Pfleglinge.

§ 7 Besondere Mitglieder
(1) Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Ehrenrates von der Mitgliederversammlung ernannt. Kandidaten können von allen Mitgliedern der Gesellschaft vorgeschlagen werden. Sie sind von der Beitragspflicht und der Zahlung von Tagungsgebühren auf allen Veranstaltungen der Gesellschaft entbunden, haben jedoch dieselben Rechte und Pflichten wie alle anderen Mitglieder. Die Wahl erfolgt auf Lebenszeit. Diese Bestimmungen gelten entsprechend für die Wahl eines Ehrenpräsidenten.
(2) Fördernde Mitglieder entrichten einen erhöhten Jahresbeitrag, dessen Mindesthöhe in der Finanz­ordnung festgesetzt wird.

§ 8 Untergruppierungen
(1) Die Gesellschaft kann als Hauptgesellschaft die Gründung folgender Untergruppierungen als nicht rechtsfähige, unselbstständige Untergruppierungen zulassen:
a) Regionalgruppen;
b) fachspezifische Arbeitsgemeinschaften.
Die Untergruppierungen unterstützen die Gesellschaft bei der Durchführung ihrer Aufgaben.
(2) Mitglieder, die sich regelmäßig, im Falle von Regionalgruppen unterhalb der Staatsebene mindestens sechsmal, im Falle von Arbeitsgemeinschaften und Regionalgruppen auf Staatsebene mindestens einmal jährlich zum Erfahrungsaustausch treffen, können sich auf Staats-, Landes-, Stadt- oder sonstiger regionaler Ebene zu einer Regionalgruppe oder auf fachlicher Ebene zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenschließen, wenn es mindestens sieben Mitglieder schriftlich beim Präsidium beantragen.
(3) Die Gründung und die Auflösung einer Untergruppierung bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Präsidiums.
(4) Die Untergruppierung führt den vollen Namen der Gesellschaft mit dem deutlichen Zusatz des Namens der Untergruppe, der Ortsbezeichnung oder der von ihr bearbeiteten Tiergruppe oder Thematik.
(5) Die Mitglieder einer Untergruppierung wählen mindestens alle drei Jahre eine Leitung, die ausschließlich die Untergruppierung nach innen und außen vertritt und gegenüber dem Präsidium für die Einhaltung dieser Satzung – insbesondere von Zweck und Zielen der Gesellschaft – verantwortlich ist. Wahlberechtigt und wählbar sind nur Mitglieder der Gesellschaft, die der Untergruppierung angehören.
(6) Die Untergruppierungen sind verpflichtet, dem Präsidium jeweils bis zum 31. März einen schriftlichen Tätigkeitsbericht über die Aktivitäten und die Einnahmen-Ausgaben-Situation hinsichtlich des abgelaufenen Kalenderjahres vorzulegen.
(7) Die Untergruppierungen können von ihren Mitgliedern und Besuchern eine Kostenumlage erheben.
(8) Die Mitgliedschaft eines Mitglieds der Gesellschaft in einer Untergruppierung ist freiwillig. Mitglied einer Untergruppierung kann nur werden, wer Mitglied der Gesellschaft ist.
(9) Die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienkrankheiten steht ausschließlich Veterinärmedizinern und Studenten der Veterinärmedizin nach Nachweis und von der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft geladenen Gästen offen. Die fachliche Leitung der Arbeitsgemeinschaft obliegt dem Fachbeirat der Arbeitsgemeinschaft, der gemäß Abs. (5) bestimmt wird. Es ist ein separater Beitrag der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft zu entrichten, der von der Arbeitsgemeinschaft zur Deckung von im Zusammenhang mit ihrer Arbeit stehenden Kosten verwandt wird. Die Koordination der Arbeitsgemeinschaft wird vom Präsidium bestimmt.
(10) Das Präsidium kann Mitglieder der Leitung einer Untergruppierung abberufen, wenn Mitglieder der Leitung wiederholt ihre Pflichten verletzen oder dem Zweck und den Zielen der Gesellschaft zuwiderhandeln, insbesondere gegen Interessen der Gesellschaft verstoßen. Das Präsidium ist berechtigt, in diesem Fall eine interne Mitgliederversammlung der Untergruppierung anzuberaumen. Bis zur Neubesetzung des Amtes kann das Präsidium eine kommissarische Leitung einsetzen.
(11) Das Präsidium kann eine Untergruppierung auflösen, wenn die Untergruppierung dem Zweck und den Zielen der Gesellschaft zuwiderhandelt, insbesondere gegen Interessen der Gesellschaft verstößt, wenn die Leitung der Untergruppierung wiederholt ihre Pflichten verletzt, wenn im Falle von Regionalgruppen unterhalb der Staatsebene über einen Zeitraum von zwölf Monaten weniger als sechs, im Falle von Arbeitsgemeinschaften und Regionalgruppen auf Staatsebene über einen Zeitraum von 24 Monaten weniger als ein Treffen mit thematisch fest definiertem und den Zielen der Gesellschaft entsprechendem Inhalt stattfinden bzw. stattfindet, oder wenn die Zahl der Mitglieder, die sich zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch treffen, im Falle von Regionalgruppen unterhalb der Staatsebene über einen Zeitraum von zwölf Monaten, im Falle von Arbeitsgemeinschaften und Regionalgruppen auf Staatsebene über einen Zeitraum von zwei Kalenderjahren, durchschnittlich unter sieben gesunken ist.
(12) Gegen den Abberufungs- bzw. Auflösungsbeschluss des Präsidiums steht dem Mitglied bzw. der Untergruppierung das Recht der Berufung an den Ehrenrat zu. Die Berufung hat aufschiebende Wirkung, der sofortige Vollzug ist auf solche Fälle beschränkt, in denen besondere Umstände es rechtfertigen. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Abberufungs- bzw. Auflösungsbeschlusses schriftlich beim Präsidium eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat das Präsidium seine Akten unverzüglich an den Ehrenrat weiterzuleiten. Der Ehrenrat entscheidet innerhalb von drei Monaten ab Zugang der Akten endgültig über den Abberufungs- bzw. Auflösungsbeschluss. Geschieht das nicht, gilt der Abberufungs- bzw. Auflösungsbeschluss als nicht erlassen. Macht das Mitglied bzw. die Untergruppierung von dem Recht der Berufung gegen den Abberufungs- bzw. Auflösungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es bzw. sie die Berufungsfrist, so unterwirft es bzw. sie sich damit dem Abberufungs- bzw. Auflösungsbeschluss mit der Folge, dass die Abberufung bzw. Auflösung als vollzogen gilt.
(13) Allgemeine Strukturen, Rechte und Pflichten der Untergruppierungen werden vom Präsidium in Absprache mit dem Beirat in der Untergruppierungsordnung bestimmt, die mit dieser Satzung in Einklang stehen muss. Sie ist den Mitgliedern in geeigneter Weise bekannt zu machen.
(14) Die bereits mit Rechtsfähigkeit ausgestatteten Untergruppierungen der Gesellschaft genießen Bestandsschutz. Auch für diese Untergruppierungen ist die Satzung der Gesellschaft verbindlich, der Inhalt der Satzungen dieser Untergruppierungen darf nicht gegen die Satzung der Gesellschaft verstoßen.



§ 9 Organe der Gesellschaft
Die Organe der Gesellschaft sind:
a) die Mitgliederversammlung;
b) der Vorstand;
c) der Beirat;
d) der Ehrenrat.

§ 10 Die Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der Gesellschaft. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere:
a) die Wahl und Abberufung der Mitglieder des Präsidiums und des Ehrenrats;
b) die Entgegennahme der Berichte des Präsidiums;
c) die Entlastung des Präsidiums;
d) die Wahl der Kassenprüfer;
e) die Verabschiedung der Finanzordnung;
f) die Zustimmung zum Erwerb, zur Belastung und zur Veräußerung von Grundstücken;
g) die Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und die Auflösung der Gesellschaft;
h) die Beschlussfassung über die Beschwerde gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrags;
i) die Ernennung von Ehrenmitgliedern;
j) die weiteren Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.
In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Präsidiums fallen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an das Präsidium beschließen. Das Präsidium kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereichs die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.
(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt, Termin und Ort legt das Präsidium fest. Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidium unter Einhaltung einer Frist von einem Monat unter Angabe der Tagesordnung schriftlich oder durch Veröffentlichung in einer Zeitschrift der Gesellschaft, die jedem Mitglied zugeht, einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens bzw. mit dem auf die Veröffentlichung in der Zeitschrift der Gesellschaft folgenden Tag. Eine schriftliche Einladung gilt als dem Mitglied mit Ablauf des dritten Tages der Aufgabe der Einladung zur Post zugegangen, wenn sie an die letzte vom Mitglied der Gesellschaft schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist.
(3) Das Präsidium ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens zwei Prozent der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangen oder wenn zwei Drittel des Präsidiums dies so beschließen. Die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung muss binnen drei Monaten nach Antragseingang erfolgen. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Regelungen zur ordentlichen Mitgliederversammlung entsprechend.
(4) Die Tagesordnung setzt das Präsidium fest. Das Präsidium ist verpflichtet, die Tagesordnung um Anträge, die von mindestens zwei Prozent der Mitglieder eingebracht werden, zu ergänzen, wenn sie spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beim Präsidium eingegangen sind. Die Ergänzung ist zu Beginn der Mitgliederversammlung bekannt zu machen. Über schriftliche Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung; zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Anträge über die Abwahl des Präsidiums, die Änderung der Satzung und die Auflösung der Gesellschaft, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung bekanntgegeben worden sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung behandelt und beschlossen werden. Auf jeder Mitgliederversammlung berichtet das Präsidium über die Verwaltung seiner Ämter; eine Erläuterung der Jahresabschlüsse erfolgt mindestens anlässlich von Präsidiumswahlen.
(5) Die Mitgliederversammlung wird vom Versammlungsleiter geleitet; dieser wird von der Mitgliederversammlung bestimmt. Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt; zum Protokollführer kann auch ein Nichtmitglied bestimmt werden.
(6) Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter, sie muss jedoch auf Antrag schriftlich und geheim erfolgen. Wahlen sind grundsätzlich schriftlich und geheim vorzunehmen. Wird für ein Amt nur eine Person vorgeschlagen und ist diese bereit, das Amt zu übernehmen, kann die Wahl durch offene Abstimmung mit Handzeichen erfolgen, wenn nicht schriftliche und geheime Wahl beantragt wird. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft, das Amt anzunehmen, schriftlich erklärt haben.
(7) Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen, auf begründeten Antrag kann von der Mitgliederversammlung jedoch der Ausschluss von einzelnen Gästen beschlossen werden. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens sowie einen Internetauftritt beschließt die Mitgliederversammlung.
(8) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. In der Mitgliederversammlung hat jedes stimmberechtigte Mitglied eine Stimme; stimmberechtigt sind volljährige natürliche Personen, juristische Personen und nicht rechtsfähige Personengemeinschaften. Das Stimmrecht natürlicher Personen kann nur persönlich ausgeübt werden. Eine Übertragung des Stimmrechts ist ausgeschlossen. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung der Gesellschaft eine solche von drei Vierteln erforderlich.
(9) Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von drei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, zwei Kassenprüfer; diese bleiben bis zur Neuwahl der Kassenprüfer im Amt. Kassenprüfer können nur natürliche Personen und nur volljährige Mitglieder der Gesellschaft sein. Diese dürfen nicht dem Gesamtvorstand, dem Beirat oder dem Ehrenrat der Gesellschaft angehören. Die Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl der Kassenprüfer erfolgt als Einzelwahl. Scheidet ein Kassenprüfer aus seinem Amt aus, ist der Ehrenrat berechtigt, diese Stelle mit einfacher Mehrheit bis zur nächsten Wahl der Kassenprüfer zu besetzen.
(10) Für Wahlen gilt Folgendes: Steht für ein Wahlamt nur eine Person zur Wahl, so ist sie gewählt, wenn sie die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Stehen mehrere Personen zur Wahl, ist diejenige gewählt, die mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten hat. Wird diese Stimmenzahl von keiner Person erreicht, findet zwischen den beiden Personen, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt, bei der die einfache Stimmenmehrheit entscheidet. Bei Stimmengleichheit ist nach einer Pause die Wahl zu wiederholen. Ergibt sich erneut Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.
(11) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.
(12) Die Ergebnisse der Mitgliederversammlung und das Protokoll sind allen Mitgliedern in geeigneter Form bekannt zu machen.
(13) Die Erhebung der Rüge gegenüber fehlerhaften Beschlüssen der Mitgliederversammlung ist ebenso wie die gerichtliche Geltendmachung der Nichtigkeit von Beschlüssen nur innerhalb eines Monats nach Beschlussfassung möglich.

§ 11 Vorstand
(1) Dem Vorstand gehören mindestens sechs Personen an:
a) der Präsident;
b) die drei Vizepräsidenten;
c) der Hauptschriftleiter;
d) der Schatzmeister.
Der Präsident, die drei Vizepräsidenten, der Hauptschriftleiter und der Schatzmeister bilden das Präsidium und sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Die Gesellschaft wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils von zwei Präsidiumsmitgliedern gemeinsam vertreten. Das Präsidium ist berechtigt, zur Erfüllung seiner Aufgaben Mitglieder der Gesellschaft als Fachbeiräte mit beratender Stimme zu berufen und abzuberufen, die mit dem Präsidium den Gesamtvorstand bilden. Die Amtszeit der Fachbeiräte endet mit der Amtszeit des Präsidiums. Mitglied des Gesamtvorstands können nur natürliche Personen und nur volljährige Mitglieder der Gesellschaft sein. Die Vereinigung mehrerer Gesamtvorstandsämter in einer Person ist unzulässig.
(2) Das Präsidium ist an die satzungsgemäß zustande gekommenen Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Präsidiums gebunden. Es hat vor allem folgende Aufgaben:
a) die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
b) die Beschlussfassung über die Aufnahme und Streichung von Mitgliedern;
c) die Verhängung von Vereinsstrafen;
d) die Beschlussfassung über die Abberufung von Untergruppierungsleitungen und die Auflösung von Untergruppierungen;
e) die Aufstellung eines Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr; Buchführung; Erstellung eines Jahresberichts;
f) den Abschluss und die Kündigung von Arbeitsverträgen.
(3) Das Präsidium wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt; es bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Präsidiums im Amt. Die Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl der Mitglieder des Präsidiums erfolgt als Einzelwahl.
(4) Scheidet ein Mitglied aus dem Präsidium aus, ist das Präsidium berechtigt, diese Stelle mit einfacher Mehrheit bis zur nächsten Wahl des Präsidiums zu besetzen.
(5) Der Gesamtvorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, in der die Rechte und Pflichten und Abgrenzungen der Sachgebiete der Mitglieder des Gesamtvorstands festgelegt werden, und die mit dieser Satzung in Einklang stehen muss. Sie ist den Mitgliedern in geeigneter Weise bekannt zu machen.
(6) Jedes Mitglied des Präsidiums ist berechtigt, jederzeit Rechenschaft über die Kassenführung zu verlangen.
(7) Sitzungen des Gesamtvorstands und des Präsidiums werden vom Präsidenten oder bei dessen Verhinderung von dem dienstältesten anwesenden Vizepräsidenten einberufen und geleitet. Die Einberufung erfolgt mit einer Frist von mindestens einer Woche in Textform oder telefonisch. Die Einladung hat Ort, Termin und Tagesordnung zu bestimmen. Den Sitzungsteilnehmern sind etwaige Sitzungsunterlagen rechtzeitig zuzustellen.
(8) Das Präsidium ist nur beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder, anwesend ist. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Präsidiumssitzung. Das Präsidium kann jedoch Beschlüsse auch schriftlich, fernschriftlich, telefonisch oder per E-Mail fassen, wenn keines seiner Mitglieder diesem Verfahren widerspricht; bei Stimmengleichheit entscheidet in diesem Fall die Stimme des Präsidenten. Über die Sitzungen des Gesamtvorstands und des Präsidiums ist Protokoll zu führen. Das Protokoll ist von dem Protokollführer, dem Präsidenten und einem weiteren Mitglied des Präsidiums zu unterschreiben und zu archivieren. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Sitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten. Jedes Mitglied des Gesamtvorstands erhält eine Abschrift hiervon.
(9) Die Haftung der Mitglieder des Gesamtvorstands für leichte Fahrlässigkeit wird ausgeschlossen.

§ 12 Beirat
(1) Der Beirat setzt sich aus den Vertretern der Untergruppierungen der Gesellschaft zusammen. Jede Untergruppierung entsendet jeweils einen Vertreter, der in der Regel der Leitung der Untergruppierung angehören soll.
(2) Der Beirat wählt aus seinen Reihen für die Dauer von drei Jahren zwei gleichberechtigte Vorsitzende und einen Protokollführer. Er hat gegenüber dem Gesamtvorstand beratende Funktion in allen Belangen der Gesellschaft. Er stellt insbesondere den Interessenausgleich, den Meinungs- und Informationsaustausch zwischen Gesamtvorstand und Untergruppierungen sicher.
(3) Ein vom Beirat benannter Vertreter – in der Regel einer der Beiratsvorsitzenden – nimmt mindestens einmal jährlich, des Weiteren nach Bedarf, an den Sitzungen des Präsidiums teil, trägt die Belange des Beirats vor und informiert die Beiratsmitglieder über Beschlüsse.
(4) Der Beirat gibt sich eine Geschäftsordnung, die Organisation und Verfahrensweise des Beirats regelt und mit dieser Satzung in Einklang stehen muss. Diese ist den Mitgliedern in geeigneter Weise bekannt zu machen.
(5) Der Beirat tagt mindestens einmal jährlich im Beisein der hinzuzuladenden Mitglieder des Gesamtvorstands anlässlich der Jahrestagungen oder bei Bedarf.
(6) Die Beiratssitzungen sind zu protokollieren. Die Protokolle sind den Mitgliedern in geeigneter Weise bekannt zu machen.

§ 13 Ehrenrat
(1) Der fünfköpfige Ehrenrat wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Ehrenrats im Amt. Die Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl der Mitglieder des Ehrenrats erfolgt als Einzelwahl. Mitglied des Ehrenrats können nur natürliche Personen und nur volljährige Mitglieder der Gesellschaft sein. Mitglieder des Ehrenrats dürfen nicht dem Gesamtvorstand angehören.
(2) Der Ehrenrat wählt aus seinen Reihen einen Vorsitzenden und einen Protokollführer.
(3) Der Ehrenrat hat folgende Aufgaben:
a) die Vorlage von Vorschlägen für Ehrenmitgliedschaften an die Mitgliederversammlung und Vorschlägen für andere Auszeichnungen an das Präsidium;
b) die Beschlussfassung im Berufungsverfahren über den Ausschluss von Mitgliedern, die Verhängung von Vereinsstrafen, die Abberufung von Untergruppierungsleitungen und die Auflösung von Untergruppierungen;
c) die Nachwahl von Kassenprüfern bei Ausscheiden eines oder beider von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer aus dem Amt.
(4) In Streitfällen hat der Ehrenrat die Verpflichtung, nach Anhörung aller Beteiligten ein objektives Urteil zu fällen.
(5) Scheidet ein Mitglied aus dem Ehrenrat aus, ist der Ehrenrat berechtigt, diese Stelle mit einfacher Mehrheit bis zur nächsten Wahl des Ehrenrats zu besetzen.
(6) Der Ehrenrat gibt sich eine Geschäftsordnung, die Organisation und Verfahrensweise des Ehrenrats regelt und mit dieser Satzung in Einklang stehen muss. Diese ist den Mitgliedern in geeigneter Weise bekannt zu machen.
(7) Der Ehrenrat tagt bei Bedarf, seine Sitzungen sind zu protokollieren. Die Protokolle sind den Mitgliedern in geeigneter Weise bekannt zu machen.

§ 14 Geschäftsstelle
(1) Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben der Gesellschaft wird eine Geschäftsstelle eingerichtet. Über den Sitz der Geschäftsstelle entscheidet das Präsidium.
(2) Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist das Präsidium ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten hauptamtlich Beschäftigte anzustellen. Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle können durch das Präsidium als besondere Vertreter der Gesellschaft im Sinne von § 30 BGB bestellt werden.
(3) Arbeitsweise und Aufgaben der Geschäftsstelle werden in einer Geschäftsordnung geregelt, die vom Präsidium erlassen wird. Diese ist den Mitgliedern in geeigneter Weise bekannt zu machen.

§ 15 Schriftleitung
(1) Der Schriftleitung gehören neben dem Hauptschriftleiter die Schriftleiter der Publikationen der Gesellschaft an. Der Hauptschriftleiter ist Vorsitzender der Schriftleitung und Mitglied des Präsidiums. Der Hauptschriftleiter achtet auf das termingerechte Erscheinen der Publikationen der Gesellschaft und stimmt Auflagenhöhe und Erscheinungstermine der nicht regelmäßig erscheinenden Publikationen mit dem Präsidium ab.
(2) Die Schriftleiter werden – mit Ausnahme der Schriftleiter der Publikationen der Untergruppierungen – auf Vorschlag des Hauptschriftleiters vom Präsidium bestätigt.
(3) Die Schriftleitung gibt sich eine Geschäftsordnung, die mit dieser Satzung in Einklang stehen muss.

§ 16 Auflösung
(1) Die Gesellschaft wird aufgelöst, wenn die Mitgliederzahl unter zehn gesunken ist, oder wenn ein entsprechender Beschluss nach § 10 Abs. (8) ergeht.
(2) Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Präsident und der Schatzmeister gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren der Gesellschaft.
(3) Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass die Gesellschaft aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder ihre Rechtsfähigkeit verliert.

§ 17 Datenschutz/Persönlichkeitsrechte
(1) Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder der Erhebung, Verarbeitung, Speicherung, Veränderung, Übermittlung und Nutzung ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen der Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben und Zwecke der Gesellschaft zu. Eine anderweitige Datenverwendung (z. B. Datenverkauf) ist nicht statthaft.
(2) Jedes Mitglied hat im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes das Recht auf Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten, deren Empfänger sowie den Zweck der Speicherung, Berichtigung seiner Daten im Falle der Unrichtigkeit, Sperrung seiner Daten und Löschung seiner Daten bei Austritt.

§ 18 Schlussbestimmungen
(1) Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Ansprüche zwischen der Gesellschaft und ihren Mitgliedern und – soweit zulässig – auch gegenüber Dritten ist der Sitz der Gesellschaft.
(2) Die Nichtigkeit von Teilen dieser Satzung oder von satzungsändernden Beschlüssen lässt die Gültigkeit der übrigen Teile der Satzung oder des satzungsändernden Beschlusses unberührt.
(3) Das Präsidium ist ermächtigt, Änderungen, die nur die Fassung betreffen, vorzunehmen.
(4) Werden Ämter und Funktionen von Frauen ausgeübt, so gelten die Ämter- und Funktionsbezeichnungen in ihrer weiblichen Form.

Die letzte Änderung der Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 04.10.2014 beschlossen.


 


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Geschäftsordnung der Untergruppierungen

§ 1 Rechte und Pflichten von Untergruppierungen
(1) Vor Gründung einer Untergruppierung ist ein schriftlicher Antrag gemäß § 8 Abs. (2) der Satzung der DGHT an das Präsidium der DGHT zu richten, der die Zielsetzung der Untergruppierung beinhalten muss. Die jeweils aktuell gültige Satzung der DGHT muss im Rahmen dieses Schreibens von den Gründungsmitgliedern per Unterschrift anerkannt werden. Die Untergruppierung muss die Vorgaben der DGHT einhalten.

(2) Die Zugehörigkeit einer Untergruppierung zur DGHT muss in allen Veröffentlichungen der Untergruppierung erkennbar sein. Schriftliche Stellungnahmen, bei denen im Namen der DGHT geworben oder gearbeitet wird, müssen vorab dem Präsidium der DGHT zur Genehmigung vorgelegt werden.

(3) Die Untergruppierungen erhalten keine finanzielle Unterstützung durch die DGHT. Die DGHT kann einzelne finanzielle Risiken überschaubarer Art absichern. Derartige Risikoabsicherungen müssen bis zum 30.09. des Vorjahres beim Schatzmeister der DGHT angemeldet und durch ihn genehmigt werden, um bei der Erstellung des finanziellen Wirtschaftsplanes für das Folgejahr berücksichtigt werden zu können. Projektbezogene Zuschüsse seitens der DGHT für Untergruppierungen sind möglich.

(4) Vom Präsidium der DGHT bestätigte Untergruppierungen dürfen das Logo der DGHT verwenden.

(5) Es steht den Untergruppierungen frei, Richtlinien zur allgemeinen Struktur und Organisation der jeweiligen Untergruppierung zu erlassen. Diese müssen mit der Satzung der DGHT und dieser Untergruppierungsordnung in Einklang stehen und jeweils nach Erlass bzw. nach Änderungen durch die Mitgliederversammlung der jeweiligen Untergruppierung an die Geschäftsstelle der DGHT geschickt werden.


§ 2 Mitgliedschaft in Untergruppierungen
(1) Jedes Mitglied der DGHT, über das keine rechtskräftige und noch bestehende Vereinsstrafe nach § 5 Abs. (6) Buchstabe c) der Satzung der DGHT verhängt wurde, hat Anspruch auf Mitgliedschaft in einer oder mehreren Untergruppierungen. Für die Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienkrankheiten sind diesbezüglich jedoch die Vorgaben des § 8 Abs. (9) der DGHT-Satzung zu beachten.

(2) Mitglieder einer Untergruppierung sind all jene Mitglieder der DGHT, die bei der Leitung der jeweiligen Untergruppierung um die Aufnahme in die Untergruppierung ersucht haben und von dieser in einem Mitgliederverzeichnis geführt werden.

(3) Die Mitgliedschaft in einer Untergruppierung erlischt mit Beendigung der Mitgliedschaft in der DGHT gemäß § 5 Abs. (1) der Satzung der DGHT, mit Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis oder mit schriftlicher Kündigung gegenüber der Leitung der Untergruppierung, im letzteren Fall zum Ende des laufenden Jahres. Eine Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis ist bei Nichtzahlung der Kostenumlage einer Untergruppierung gemäß § 8 Abs. (1) dieser Untergruppierungsordnung möglich. In jedem Fall bleibt das Mitglied zur Zahlung einer etwaigen Kostenumlage für das laufende Jahr verpflichtet.



§ 3 Aufgaben von Untergruppierungen
(1) Aufgaben der Untergruppierungen sind die Erweiterung des Wissensstandes im Bereich der Herpetologie und Terrarienkunde durch Erfahrungsaustausch, die Förderung der gezielten, koordinierten Zucht von Amphibien und Reptilien und die Verbreitung fachlicher Erkenntnisse und wissenschaftlicher Ergebnisse durch deren Veröffentlichung in Fachzeitschriften und die Durchführung von Veranstaltungen. In Absprache mit dem Präsidium der DGHT soll der Natur-, Tier- und Artenschutz gefördert werden.

(2) Von allen Untergruppierungen wird die Bereitschaft zur Förderung von Einsteigern in die Terrarienkunde erwartet.

(3) Die Untergruppierungen sind Ansprechpartner für die fachgerechte Vermittlung von beschlagnahmten Tieren.

(4) Die fachspezifischen Arbeitsgemeinschaften sollen Ansprechpartner für alle Fragen der Biologie, Systematik, Haltung und Zucht der von ihnen betreuten Tiergruppen sein.


§ 4 Organe der Untergruppierungen
(1) Die Organe der Untergruppierungen sind:

(a) die Mitgliederversammlung;

(b) die Leitung der Untergruppierung.

(2) Zur Verwirklichung der Ziele der Untergruppierung kann die Leitung weitere Funktionsträger einsetzen, die jedoch kein Stimmrecht in der Leitung besitzen. Diese sollen Mitglieder der DGHT sein.


§ 5 Mitgliederversammlung
(1) Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung einer Untergruppierung gehören:

(a) die Wahl und Abberufung der Mitglieder der Leitung der Untergruppierung;

(b) die Entgegennahme der Berichte der Leitung der Untergruppierung;

(c) die Entlastung der Leitung der Untergruppierung;

(d) die Beschlussfassung über den Erlass und die Änderung von Richtlinien zur allgemeinen Struktur und Organisation der Untergruppierung;

(e) die Beschlussfassung über die Höhe der Kostenumlage für Mitglieder und Interessenten.

In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich der Leitung einer Untergruppierung fallen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an die Leitung beschließen. Die Leitung einer Untergruppierung kann ihrerseits in Angelegenheiten ihres Zuständigkeitsbereichs die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.

(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens alle drei Jahre statt, Termin und Ort legt die Leitung der Untergruppierung fest. Die Mitgliederversammlung wird von der Leitung der Untergruppierung unter Einhaltung einer Frist von einem Monat unter Angabe der Tagesordnung in Textform oder durch Veröffentlichung in einer Zeitschrift der DGHT, die jedem Mitglied zugeht, einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Veröffentlichung der Einberufung folgenden Tag. Eine schriftliche Einladung gilt als dem Mitglied mit Ablauf des dritten Tages der Aufgabe der Einladung zur Post zugegangen, wenn sie an die letzte vom Mitglied der Leitung der Untergruppierung schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.

(3) Die Leitung der Untergruppierung ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens 20 Prozent der Mitglieder der Untergruppierung dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangen oder wenn zwei Drittel der Leitung der Untergruppierung dies beschließen. Die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung muss binnen sechs Monaten nach Antragseingang erfolgen. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Regelungen zur ordentlichen Mitgliederversammlung entsprechend.

(4) Die Tagesordnung setzt die Leitung der Untergruppierung fest. Die Leitung der Untergruppierung ist verpflichtet, die Tagesordnung um Anträge, die von mindestens 20 Prozent der Mitglieder der Untergruppierung eingebracht werden, zu ergänzen, wenn sie spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich bei der Leitung eingegangen sind. Die Ergänzung ist zu Beginn der Mitgliederversammlung bekannt zu machen. Über schriftliche Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung; zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Anträge über die Abwahl der Leitung der Untergruppierung und die Änderung der Richtlinien zur allgemeinen Struktur und Organisation der Untergruppierung, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung bekannt gegeben worden sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung behandelt und beschlossen werden. Auf jeder Mitgliederversammlung berichtet die Leitung der Untergruppierung über die Verwaltung ihrer Ämter.

(5) Die Mitgliederversammlung wird vom Versammlungsleiter geleitet; dieser wird von der Mitgliederversammlung bestimmt. Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt; zum Protokollführer kann auch ein Nichtmitglied bestimmt werden.

(6) Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter, sie muss jedoch auf Antrag schriftlich und geheim erfolgen. Wahlen sind grundsätzlich schriftlich und geheim vorzunehmen. Wird für ein Amt nur eine Person vorgeschlagen und ist diese bereit, das Amt zu übernehmen, kann die Wahl durch offene Abstimmung mit Handzeichen erfolgen, wenn nicht schriftliche und geheime Wahl beantragt wird. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft, das Amt anzunehmen, schriftlich erklärt haben.

(7) Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen, auf begründeten Antrag kann von der Mitgliederversammlung jedoch der Ausschluss von einzelnen Gästen beschlossen werden. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens sowie einen Internetauftritt beschließt die Mitgliederversammlung.

(8) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Stimmberechtigt sind nur DGHT-Mitglieder (volljährige natürliche Personen, juristische Personen und nicht rechtsfähige Personengemeinschaften), die der Untergruppierung angehören, und über die keine rechtskräftige und noch bestehende Vereinsstrafe nach § 5 Abs. (6) Buchstaben c) und d) der Satzung der DGHT verhängt wurde. Das Stimmrecht natürlicher Personen kann nur persönlich ausgeübt werden. Eine Übertragung des Stimmrechts ist ausgeschlossen. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht.

(9) Für Wahlen gilt Folgendes: Steht für ein Wahlamt nur eine Person zur Wahl, so ist sie gewählt, wenn sie die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Stehen mehrere Personen zur Wahl, ist diejenige gewählt, die mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten hat. Wird diese Stimmenzahl von keiner Person erreicht, findet zwischen den beiden Personen, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt, bei der die einfache Stimmenmehrheit entscheidet. Bei Stimmengleichheit ist nach einer Pause die Wahl zu wiederholen. Ergibt sich erneut Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

(10) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, eine Anwesenheitsliste, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Änderungen der Richtlinien zur allgemeinen Struktur und Organisation der Untergruppierung soll der genaue Wortlaut angegeben werden.

(11) Die Ergebnisse der Mitgliederversammlung und das Protokoll sind allen Mitgliedern der Untergruppierung in geeigneter Form bekannt zu machen und an die Geschäftsstelle der DGHT zu senden.

(12) Die Erhebung der Rüge gegenüber fehlerhaften Beschlüssen der Mitgliederversammlung ist ebenso wie die gerichtliche Geltendmachung der Nichtigkeit von Beschlüssen nur innerhalb eines Monats nach Beschlussfassung möglich.

(13) Es steht den Untergruppierungen frei, im Rahmen ihrer Richtlinien zur allgemeinen Struktur und Organisation der jeweiligen Untergruppierung abweichende Bestimmungen zum Abstimmungs- und Wahlverfahren gemäß Abs. (4), (6) und (9) festzulegen.


§ 6 Leitung von Untergruppierungen
(1) Der Leitung einer Untergruppierung gehören mindestens ein Kassenverantwortlicher und eine weitere Person an; zwei Leitungsämter dürfen nur dann gleichzeitig von einer Person ausgeübt werden, wenn die Leitung der Untergruppierung aus mindestens drei Personen besteht.

(2) Die Mitglieder der Leitung einer Untergruppierung müssen ebenso wie Änderungen in der Leitungsstruktur dem Präsidium der DGHT schriftlich benannt werden.

(3) Die Leitung einer Untergruppierung ist an die Vorgaben der DGHT, die ordnungsgemäß zustande gekommenen Beschlüsse der Mitgliederversammlung und der Leitung der Untergruppierung gebunden. Sie hat vor allem folgende Aufgaben:

(a) die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;

(b) die Beschlussfassung über die Berufung von weiteren Funktionsträgern innerhalb der Untergruppierung.

(4) Ein Mitglied der Leitung einer Untergruppierung soll an den Beiratssitzungen teilnehmen; für die Teilnahme an den Beiratssitzungen kann ein Bevollmächtigter bestellt werden, der nicht der Leitung der Untergruppierung angehört, aber Mitglied der DGHT sein muss.

(5) Die Leitung einer Untergruppierung wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt; sie bleibt jedoch bis zur Neuwahl der Leitung im Amt. Die Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl der Mitglieder der Leitung erfolgt als Einzelwahl. Wählbar sind nur DGHT-Mitglieder, die der Untergruppierung angehören, und über die keine rechtskräftige und noch bestehende Vereinsstrafe nach § 5 Abs. (6) Buchstaben b) bis e) der Satzung der DGHT verhängt wurde.

(6) Scheidet ein Mitglied aus der Leitung der Untergruppierung aus, ist die Leitung berechtigt, diese Stelle mit einfacher Mehrheit bis zur nächsten Wahl der Leitung zu besetzen.

(7) Jedes Mitglied des Leitung ist berechtigt, jederzeit Rechenschaft über die Kassenführung zu verlangen.

(8) Sitzungen der Leitung einer Untergruppierung werden von dem damit von der Leitung der Untergruppierung beauftragten Leitungsmitglied oder bei dessen Verhinderung von dem dienstältesten anwesenden Leitungsmitglied einberufen und geleitet. Die Einberufung erfolgt mit einer Frist von mindestens einer Woche in Textform oder telefonisch. Die Einladung hat Ort, Termin und Tagesordnung zu bestimmen. Den Sitzungsteilnehmern sind etwaige Sitzungsunterlagen rechtzeitig zuzustellen.

(9) Die Leitung einer Untergruppierung ist nur beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte ihrer Mitglieder, anwesend ist. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Die Leitung kann jedoch Beschlüsse auch schriftlich, fernschriftlich, telefonisch oder per E-Mail fassen, wenn keines ihrer Mitglieder diesem Verfahren widerspricht; bei Stimmengleichheit entscheidet in diesem Fall die Stimme des gemäß Abs. (8) beauftragten Leitungsmitglieds. Über die Sitzungen der Leitung einer Untergruppierung ist Protokoll zu führen. Das Protokoll ist vom Protokollführer und dem Sitzungsleiter zu unterschreiben und zu archivieren sowie in Kopie an die Geschäftsstelle der DGHT zu senden. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Sitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten. Jedes Mitglied der Leitung erhält eine Abschrift hiervon.

(10) Die Leitung einer Untergruppierung ist verpflichtet, dem Schatzmeister der DGHT jeweils bis zum 31. März einen schriftlichen Tätigkeitsbericht über die Aktivitäten und die Einnahmen-Ausgaben-Situation hinsichtlich des abgelaufenen Kalenderjahres nach vorgegebenem Muster und mit allen Originalbelegen (die den steuerlichen Anforderungen entsprechen müssen) vorzulegen. Diese Unterlagen sind für steuerliche Überprüfungen notwendig, daher muss ein lückenloser Nachweis für Aufwendungen und Umlagen erbracht werden.

(11) Eine Außenvertretung der DGHT durch Mitglieder einer Leitung einer Untergruppierung findet nur in Ausnahmefällen und mit schriftlicher Sondervollmacht des Präsidiums der DGHT statt.


§ 7 Schriftleitung
Die Schriftleiter der Publikationen einer Untergruppierung sind Mitglieder der Schriftleitung der DGHT und sollen regelmäßig an deren Sitzungen teilnehmen.


§ 8 Kostenumlage
(1) Von den Mitgliedern und Interessenten einer Untergruppierung kann gemäß § 8 Abs. (7) der DGHT-Satzung eine Kostenumlage erhoben werden, die nur kostendeckend sein darf. Die Kostenumlagen von Nichtmitgliedern der DGHT stellen steuerlich Einnahmen aus einem Zweckbetrieb dar. Sie unterliegen der gesetzlichen Umsatzsteuer. Diese Beträge werden von der DGHT in der gemeinsamen Steuererklärung mit angegeben und die Steuer beglichen. Sie sind auf Anforderung der DGHT zu erstatten.

(2) Ausgeschlossene, gestrichene oder austretende Mitglieder der DGHT sowie gestrichene und austretende Mitglieder einer Untergruppierung verlieren alle Ansprüche an die jeweilige Untergruppierung; für das laufende Geschäftsjahr bereits gezahlte Kostenumlagen werden nicht erstattet.



§ 9 Veranstaltungen
(1) Veranstaltungen von Untergruppierungen müssen mit Programm unverzüglich nach der Terminierung der Geschäftsstelle mitgeteilt werden. Liegt zwischen der Bekanntgabe des Termins und der Veranstaltung ein Zeitraum von weniger als vier Wochen, ist die Durchführung der Veranstaltung aus versicherungstechnischen Gründen nicht als Veranstaltung der DGHT möglich.

(2) Tagungsberichte von allgemeinem Interesse sollen in einer Publikation der DGHT veröffentlicht werden. Die fachspezifischen Arbeitsgemeinschaften sollen über ihre Aktivitäten regelmäßig in der elaphe berichten.

(3) Alle Mitglieder der DGHT, über die keine rechtskräftige und noch bestehende Vereinsstrafe gemäß § 5 Abs. (6) Buchstaben c) oder d) der Satzung der DGHT verhängt wurde, haben Anspruch auf Teilnahme an sämtlichen Veranstaltungen und sonstigen Dienstleistungen der Untergruppierungen. Für die Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienkrankheiten sind diesbezüglich jedoch die Vorgaben des § 8 Abs. (9) der DGHT-Satzung zu beachten.

(4) Die Untergruppierungen dürfen Börsen, Ausstellungen und die Bewirtung während ihrer Veranstaltungen selbst durchführen. Diese Aktivitäten stellen einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb dar und müssen in vollem Umfang versteuert werden. Eine Versteuerung erfolgt im Rahmen der Steuererklärung der DGHT. Die Beträge sind nach Aufforderung der DGHT zu erstatten (gesetzliche Körperschaftssteuer und Umsatzsteuer).

(5) Die Untergruppierungen dürfen Dritten den Verkauf von Büchern und Zubehör bei ihren Veranstaltungen auf Namen und Rechnung des Dritten erlauben. Etwaige Provisionszahlungen stellen Einnahmen aus einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb dar und müssen in vollem Umfang versteuert werden. Eine Versteuerung erfolgt im Rahmen der Steuererklärung der DGHT. Die Beträge sind nach Aufforderung durch die DGHT an diese zu erstatten (gesetzliche Körperschaftssteuer und Umsatzsteuer).


§ 10 Interessenten
(1) Veranstaltungen und Dienstleistungen der Untergruppierungen können auch Nichtmitgliedern (Interessenten) der DGHT zugänglich gemacht werden. Für die Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienkrankheiten sind diesbezüglich jedoch die Vorgaben des § 8 Abs. (9) der DGHT-Satzung zu beachten.

(2) Die Untergruppierungen sollen dafür Sorge tragen, dass Interessenten der DGHT beitreten.


§ 11 Publikationen
(1) Publikationen und Mitteilungsblätter der Untergruppierungen dürfen nur mit Genehmigung des Präsidiums der DGHT erscheinen. Zehn Belegexemplare aller Veröffentlichungen erhält die Geschäftsstelle. Einnahmen aus Werbung in diesen Publikationen stellen Einnahmen aus einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb dar und müssen in vollem Umfang versteuert werden. Eine Versteuerung erfolgt im Rahmen der Steuererklärung der DGHT. Die Beträge sind nach Aufforderung der DGHT zu erstatten (gesetzliche Körperschaftssteuer und Umsatzsteuer).

(2) Die Untergruppierungen dürfen ihre eigenen und die Publikationen der DGHT verkaufen. Diese Einnahmen fallen steuerlich unter den Zweckbetrieb und müssen in vollem Umfang versteuert werden. Eine Versteuerung erfolgt im Rahmen der Steuererklärung der DGHT. Die Beträge sind nach Aufforderung der DGHT zu erstatten (gesetzliche Umsatzsteuer).


§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Die Nichtigkeit von Teilen dieser Untergruppierungsordnung lässt die Gültigkeit der übrigen Teile der Untergruppierungsordnung unberührt.

(2) Werden Ämter und Funktionen von Frauen ausgeübt, so gelten die Ämter- und Funktionsbezeichnungen in ihrer weiblichen Form.


 


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Spezielle Strukturen, Verpflichtungen und Inhalte der DGHT Regionalgruppe Saar-Pfalz
(Auszug)

1. Die Untergruppierung muss eine Leitung haben, die mindestens aus Leiter/in und Kassenverantwortlichem/Stellvertreter/in besteht. Diese müssen dem DGHT-Vorstand schriftlich benannt werden. Änderungen in der Leitungsstruktur werden der Geschäftsstelle mitgeteilt. Leiter(in)/Stellvertreter(in) soll an den 2x jährlich stattfindenden Beiratssitzungen teilnehmen.

3. Die Satzung der DGHT muss von der Untergruppierung schriftlich anerkannt werden. Die Untergruppierung muss die Regeln und Vorgaben der DGHT einhalten.

4. Mindestens alle 3 Jahre ist die Leitung der Untergruppierung zu wählen. Wahlberechtigt und wählbar sind nur DGHT-Mitglieder, die der Untergruppierung angehören. Dabei müssen zur Wahl aufgestellte Personen bei mindestens 75% der regulären Vortragsabende seit den letzten Wahlen anwesend gewesen sein, um ein aktives Interesse zu bekunden und mit den Vorgängen der Regionalgruppe vertraut zu sein. Von der Mitgliederversammlung muss ein Protokoll mit Anwesenheitsliste und Wahlergebnis angefertigt und an die Geschäftsstelle geschickt werden.

5. Von den Mitgliedern und Besuchern soll eine Kostenumlage erhoben werden, die nur kostendeckend sein darf. Die Umlage muss bar bei den Treffen entrichtet werden. Kostenumlagen von Nichtmitgliedern des DGHT Hauptvereins stellen steuerlich Einnahmen aus einem Zweckbetrieb dar. Diese Beträge werden von der DGHT in der gemeinsamen Steuererklärung mit angegeben und die Steuer beglichen. Sie sind auf Anforderung der DGHT zu erstatten.

6. Die Leitung der Untergruppierung muss jährlich bis Ende Februar für das vorangegangene Kalenderjahr eine Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung nach vorgegebenem Muster erstellen und mit allen Originalbelegen (die den steuerlichen Anforderungen entsprechen müssen) an den DGHT-Schatzmeister schicken. Diese Unterlagen sind für steuerliche Überprüfungen notwendig, daher muss ein lückenloser Nachweis für Aufwendungen und Umlagen erbracht werden.

7. Stadtgruppen/Landesverbände sollen sich mindestens viermal jährlich treffen. Diese Treffen müssen mit Programm rechtzeitig der DGHT-Geschäftsstelle zur Veröffentlichung in der „elaphe“ und im Internet mitgeteilt werden. Berichte von allgemeinem Interesse sollten in einer DGHT eigenen Publikation veröffentlicht werden.

8. Alle DGHT-Mitglieder haben Anspruch auf Teilnahme an sämtlichen Veranstaltungen und anderen Beratungsangeboten der Untergruppierung.

9. Die Zugehörigkeit zur DGHT muss in den Programmen, Infoblättern u.a. Veröffentlichungen erkennbar sein. Schriftliche Stellungnahmen, bei denen im Namen der DGHT geworben oder gearbeitet wird, müssen vorab dem Vorstand zur Kenntnis gebracht werden.

10. Von allen Mitgliedern wird die Bereitschaft zur Förderung von Einsteigern erwartet.

11. Die Untergruppierung erhält keine finanzielle Unterstützung durch den Bundesverband. Wie bisher ist der Bundesverband bereit, einzelne finanzielle Risiken überschaubarer Art abzusichern. Derartige Risikoabsicherungen müssen bis zum 30.09. des Vorjahres beim Schatzmeister angemeldet und durch ihn genehmigt werden, damit sie bei der Erstellung des finanziellen Wirtschaftsplanes für das Folgejahr berücksichtigt werden können.

12. Die Untergruppierung darf Börsen, Ausstellungen und die Bewirtung während ihrer Veranstaltungen selbst durchführen. Auch diese Aktivitäten stellen einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb dar und müssen in vollem Umfang versteuert werden. Eine Versteuerung erfolgt im Rahmen der Steuererklärung des Hauptvereins. Die Beträge sind nach Aufforderung der DGHT zu erstatten (ca. 25% Körperschaftssteuer und 16% Umsatzsteuer).

13. Die Untergruppierung darf Dritten den Verkauf von Büchern und Zubehör bei ihren Veranstaltungen auf Namen und Rechnung des Dritten erlauben. Etwaige Provisionszahlungen stellen Einnahmen aus einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb dar und müssen in vollem Umfang versteuert werden. Eine Versteuerung erfolgt im Rahmen der Steuererklärung des Hauptvereins. Die Beträge sind nach Aufforderung durch die DGHT an diese zu erstatten (ca. 25% Körperschaftssteuer und 16% Umsatzsteuer).

14. Die Untergruppierung darf ihre eigenen und die DGHT-Publikationen verkaufen. Diese Einnahmen fallen steuerlich unter den Zweckbetrieb und müssen in vollem Umfang versteuert werden. Eine Versteuerung erfolgt im Rahmen der Steuererklärung des Hauptvereins. Die Beträge sind nach Aufforderung der DGHT dieser zu erstatten (ca. 7% Umsatzsteuer).

15. Die Untergruppierung ist Ansprechpartner für die nicht selektive Vermittlung von beschlagnahmten Tieren.


© DGHT Regionalgruppe Saar-Pfalz 2007


 


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Die Saumfinger (hier: Anolis marmoratus alliaceus) werden häufig und erfolgreich im Terrarium gehalten und gezüchtet



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